Die Durchfallquote bei der AEVO-Prüfung
Die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO, oft auch Ausbilderschein oder umgangssprachlich AdA-Schein genannt, ist für viele beruflich qualifizierte Fachkräfte ein wichtiger Schritt, um offiziell ausbilden zu dürfen. Doch wie schwierig ist die Prüfung wirklich und wie hoch ist die Durchfallquote, insbesondere bei der schriftlichen Prüfung?
Kurz gesagt: Viele bestehen die Ausbildereignungsprüfung. Aber eine solide Vorbereitung ist keine Option, sie ist Pflicht. Ohne echtes Verständnis der Prüfungsfragen, der IHK-Anforderungen und der Prüfungsstruktur steigt das Risiko, durchzufallen.
Wie hoch ist die Durchfallquote bei der Ausbildereignungsprüfung?
Die Zahlen variieren je nach Quelle und IHK, geben aber ein realistisches und evidenzbasiertes Bild der bundesweiten Durchfallquote:
- Rund 10 – 15 % der Teilnehmenden fallen durch, das heißt 85 – 90 % bestehen beim ersten Versuch.
- Einige Anbieter und interne Statistiken geben auch bis zu 15 – 20 % Durchfallquote an, abhängig von Region, Prüfungstermin und Teilnehmerprofil.
Fazit: Die meisten Prüflinge bestehen den Ausbilderschein beim ersten Mal, doch etwa jeder siebte bis fünfte Teilnehmende fällt durch.
Ist der IHK-Ausbilderschein schwer?
Kurz und direkt: Ja, wenn du ihn unterschätzt.
Erfahrungswerte zeigen:
- Viele absolvieren die Prüfung mit Blick auf den „kleinen Schein“ und scheitern an Detailfragen und der Struktur.
- Die schriftlichen Prüfungsfragen sind nicht rein auswendig gelerntes Faktenwissen, sondern verlangen Verständnis für Ausbildungssituationen, Recht und Didaktik.
- Die praktische Prüfung, speziell das Lehrgespräch, prüft Lehr- und Vermittlungskompetenz.
Faktisch lautet die nüchterne Antwort: Die AEVO-Prüfung ist nicht übermäßig schwer, wenn du systematisch trainierst und verstehst, was geprüft wird. Ohne Vorbereitung ist sie aber deutlich schwerer als viele hoffen.
Wie schwer ist die Prüfung zum Ausbilderschein der IHK konkret?
Die Schwierigkeit hängt von zwei Faktoren ab:
- Schriftliche Prüfung
- Multiple-Choice-Fragen zu berufspädagogischen Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen, Ausbildungsplanung etc.
- Tücken: Viele Antworten wirken gleich plausibel → genaue Kenntnis der rechtlichen und pädagogischen Prinzipien ist wichtig.
- Praktische Prüfung (Durchführung / Präsentation)
Die praktische Prüfung fordert:
- Durchführung eines Lehrgesprächs oder einer Unterweisung mit anschließendem Fachgespräch.
- Bewertet wird nicht nur Faktenwissen, sondern Kommunikation, Struktur, Zielgruppenorientierung und Methodik.
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